Kontakt

Tel..: 04462/929246 

Mobil: 0151 56 32 73 98

tatjana-schmidt@t-online.de

www.ballettschule-jever.de

_______________ 

Sport- und Freizeitzentrum,

Jahnstraße 4, 26441 Jever 

 

 

Pilates Bodymotion

Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen, aber meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen. Das Training beinhaltet Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung. Es ist bedingt auch zur Rehabilitation nach Unfällen geeignet. Wichtig ist eine fachliche Einführung in die Methode, um Bewegungs- und Haltungsfehler zu vermeiden. Generell ist die Verletzungsgefahr jedoch eher gering.Angestrebt werden die Stärkung der Muskulatur, die Verbesserung von Kondition und Bewegungskoordination, eine Verbesserung der Körperhaltung, die Anregung des Kreislaufs und eine erhöhte Körperwahrnehmung. Grundlage aller Übungen ist das Trainieren des so genannten „Powerhouses“, womit die in der Körpermitte liegende Muskulatur rund um die Wirbelsäule gemeint ist, die so genannte Stützmuskulatur. Die Muskeln des Beckenbodens und die tiefe Rumpfmuskulatur werden gezielt gekräftigt. Alle Bewegungen werden langsam und fließend ausgeführt, wodurch die Muskeln und die Gelenke geschont werden. Gleichzeitig wird die Atmung geschult.
            

Die 7 Prinzipien machen den Unterschied

Für das Training dienen die folgenden „Sieben Pilates Bodymotion Prinzipien“ als Referenzsystem:

1. Atmung

2. Lockerheit und Entspannung

3. Zentrierung

4. Bewegungslänge und -weite  

5. Schultergürtelorganisation  

6. Gelenkartikulation

7. Gewichtsverlagerung und Alignment 

Es ist wichtig, den Blickwinkel immer wieder zu ändern, den Fokus zu verstärken, die Konzentration zu schüren und genau hinzuschauen und  nachzufühlen. Dies führt zu der besonderen Bewegungspräzision, die typisch für die PILATES Bodymotion Methode ist. Dabei dienen Sieben Prinzipien, die in einem direkten Zusammenhang stehen mit ökonomisiertem Bewegungsverhalten. Falsche Bewegungsmuster werden aufgespürt, um Neuen und Effizienten Platz zu machen.Die Zwerchfell-Atmung unterstützt nicht nur die maximale Ausschöpfung der Lungenkapazität, sondern ermöglicht zudem die Mobilisation der Wirbelsäule und des Brustkorbes. Durch Zentrierung erfährt man nicht nur die Kräftigung der Bauchmuskulatur, sondern vor allem die Stabilisation der Lordose im Lendenwirbelbereich. Gewichtsverlagerung und Alignment ermöglichen das kompensationsfreie Tragen des Körpergewichts und freie Beweglichkeit der Gelenke auf allen Ebenen. Schultergürtelorganisation befreit von hängenden Schultern und einem muskulär bedingtem Rundrücken sowie den damit verbundenen Verschleiß der Schultergelenke. Neben dem ökonomischen Umgang des Kräftehaushaltes ermöglicht erst Lockerheit und Entspannung die Aktivierung der intrinsischen Muskulatur. Denn erst wenn man in der Lage ist, die globale Muskulatur „loszulassen“ kann die Bewegung durch die gelenksnahen Muskeln aufgenommen werden, denn sie halten das Gelenk in der Spur. Bewegungslänge und –weite dient vor allem der Vergrößerung des Bewegungsgrades in den Gelenken sowie dem Abstand zwischen den Wirbelkörpern untereinander. Gelenkartikulation schließlich ermöglicht die gleichmäßige Kräfteverteilung auf alle Abschnitte der Wirbelsäule sowie die Gesunderhaltung der Bandscheiben durch Druckbe- und -entlastung.